2018 Indien und bangladesh

Die Sundarbans. Zu den Mangrovewäldern des Ganges-Deltas.
Bangladesh. Ein wenig bekanntes Land, abseits des Tourismus.
Zu Indiens vergessenen Grenzen. Abgelegene Wälder, indigene Völker, Nashörner, Kopfjäger, Christen, Vishnu-Verehrer und ein König.

Pressetext

Der Bremer Abenteurer und Reisejournalist Detlef Bösche präsentiert Geschichten und Fotos aus zwei Jahren seiner Reisen durch die Region. Mit seiner Kamera und viel
Indienerfahrung im Rucksack hat er sich aufgemacht, die aufgeschlossenen, gastfreundlichen Menschen und ihre Kulturdenkmäler in grandioser Natur zu besuchen.

Klapprige Busse, endlose staubige Jeepfahrten durch die Berge, überfüllte Boote auf dem Brahmaputra und traumhaft schöne Sonnenuntergänge.
Freuen Sie Sich auf interessante Geschichten aus einer Region, die bislang wenig Platz in unserem touristischen Horizont hatte.

Nordostindien – das sind sieben Bundesstaaten, die nur über einen 20 km breiten Korridor mit dem Rest Indiens verbunden sind. Mit ca. 45 Millionen Einwohnern verschwindend klein, verglichen mit Indien und ca. 1,3 Milliarden, fühlen sich die Menschen oft vom Mutterland vergessen. Bis heute gibt es Aufruhr und Kämpfe um Selbstbestimmung, die in der Vergangenheit dazu führten, dass einige Bundesstaaten für Ausländer geschlossen waren. Auch heute werden teilweise noch Ausnahmegenehmigungen verlangt, um die Regionen bereisen zu dürfen.
Gelegen zwischen Bhutan, China, Myanmar und Bangladesch ist die Gegend außerordentlich abgelegen und schwer zu bereisen. Es gibt fast keine Grenzübergänge zu den Nachbarländern und kaum touristische Infrastruktur im Inneren.
Viele Einwohner gehören indigenen Völkern an, mit eigener Stammessprache, kulturellen Eigenheiten und teilweise einer Vergangenheit als Kopfjäger. Es gibt noch lokale Könige, Dörfer ohne Anschluss an das Straßennetz, Opiumraucher, kaum Präsenz der Obrigkeit und eine beeindruckend schöne Natur.